Review: Eatliz - Delicately Violent (Progressive Indie Metal Whatever)

Label: Anova

Mit ihrem Album „Violently Delicate“ haben die israelischen EATLIZ vor rund eineinhalb Jahren ein wirklich fantastisches, von einem Großteil der Medien leider mit Missachtung gestraftes Teil herausgehauen, welches solch unterschiedliche Genres wie Jazz, Crossover, Alternative, Pop, Metal und Prog Rock homogen miteinander vereint und auf welchem auch Surf, Oriental, Indie und allerlei weitere Stilschmankerl das bunte Treiben wie glitzernde Schmucksteinchen ausschmückten.

Auf „Delicately Violent“ geht es munter so weiter, erneut zündet die von der bezaubernden Lee Triffon gefrontete Band ein wildes Feuerwerk der Kreativität und Vielfalt, das einen erfreut lächeln und mitwippen lässt. Und sowieso, den Triffons ... [Weiterlesen]

Chris

Review: Sworn Amongst - Severance (Thrash Metal - 10/15 Punkten)

Label: Rising Records

Man kann zu den aktuellen Alben von OVERKILL, SLAYER, TESTAMENT und EXODUS stehen wie man will, doch SWORN AMONGST haben ganz offensichtlich etwas, was einigen dieser und anderer etablierterr Bands mittlerweile – durch Routine etwa? - mächtig abgeht. Die Rede ist vom Hunger auf mehr, so wie genannte Bands ihn vor rund zwei Dekaden hatten. Bands, die anno 2009/2010 zwar nicht unbedingt schwache Alben herausbringen, dennoch eine gewisse Abgeklärtheit an den Tag legen.

Auf ihrem Drittling fahren die Briten ein primär von der härteren Bay Area Thrash-Riege inspiriertes Gemisch, doch es werden auch Erinnerungen an ACCU§ER zu ... [Weiterlesen]

10 / 15 Punkten

Chris

Review: Embryo - No God Slave (Thrash/Death Metal - 6/15 Punkten)

Label: Rising Records

Man stelle sich vor, FEAR FACTORY würden alle Melodien, Refrains und Hooks über Bord werfen und sich fast ausschließlich auf das typische, brachiale Stakkato-Riffing beschränken, vorgetragen unisono von Gitarre und Schlagzeug. Hört sich irgendwie eintönig an? Genau so klingt aber „No God Slave“ von EMBRYO über weite Strecken. Gitarrist Uge scheint die höheren Bereiche seines Griffbretts nie gesehen zu haben und hackt stattdessen wie besessen ein brutales Riff nach dem anderen herunter, als ginge es um einen Work-Out des rechten Handgelenks. Die Drums ballern und tackern synchron zu seinen Anschlägen wie eine Nähmaschine, wobei die Doublebass nicht selten in High-Speed-Regionen ... [Weiterlesen]

6 / 15 Punkten

Daniel Fischer

Die Chance für bisher unbekannte Talente: Panzerballett suchen einen Gitarristen

"Stellenausschreibung" von der myspace-Seite der Band:

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GITARRIST GESUCHT
Voraussetzungen:
Odd-meter / Polyrhythmus-Fetisch, Timing-Pedant, krasser Metal-Sound, Groove-Sau, Improvisation, Jazz-Sympathisant, Effekt-Tüftler erwünscht

Interessenten bitte Mail an zehrfeld@gmx.de

Grüße,
Jan
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Auf geht's! Ob Panzerballett zukünftig mit drei Gitarristen antreten wollen, oder ob Martin Mayrhofer die Band verlassen hat / will oder gar Jan Zehrfeld sich auf das Altenteil zurückzieht (sehr komische Vorstellung irgendwie, es sei denn es gibt Abkrass-Heime für Extrem-Musiker), ist nicht bekannt.

Review: Nydvind - Sworn To The Elders (Pagan Metal - 11/15 Punkten)

Label: TrollZorn

Bandname und Songtitel sowie die vom Label ausgebenene Stilbezeichnung Nordic Heathen Metal deuten daraufhin, dass NYDVIND aus Skandinavien stammen, was allerdings nicht stimmt. Die Band kommt nämlich aus Frankreich und ist eng verwandt mit BRAN BARR, die ebenfalls bei TrollZorn unter Vertrag stehen, Sänger und Gitarrist bzw. Bassist werden brüderlich geteilt. Zwei große Unterschiede gibt es aber zwischen beiden Bands: NYDVIND kommen weitestgehend ohne Flötentöne aus und veröffentlichen mit "Sworn To The Elders" eine richtig starke zweite Platte nach dem 2003er Debüt "Eternal Winter Domain", während BRAN BARRs "Sidh" nur ansatzweise zu gefallen wusste.

Angeschwärzter Pagan Metal ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Andreas Schulz

Arjen Lucassen deutet zweites Star-One-Album an

Der Niederländer Arjen Lucassen (Aryeon, Guilt Machine) hat in einem kurzen Beitrag auf seiner Facebook-Seite berichtet, dass er derzeit fleißig im Studio ist und dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass daraus das zweite Studioalbum seines "Spacemetal"-Projekts Star One wird. Lucassen hatte unter dem Projekt-Namen "Star One" 2002 ein Studioalbum namens "Space Metal" veröffentlicht, 2003 folgte dann noch die Live-CD/DVD "Live on Earth".

Review: Betontod - GlaubeLiebeHoffnung (Punk Rock - 7/15 Punkten)

Label: Better Than Dead

Firlefanzbefreiter denn je präsentieren sich die Rheinberger BETONTOD auf Pamphlet numero cinque, und im Grunde deckt das Quintett so ziemlich alle Sparten der härteren, simpleren deutschen Rockmusik ab. Bei den Ärzten dritter Wahl ist tote Hose, dann machen sie einen auf böhsen Onkel und speien etwas Slime auf den Boden, obwohl die Skeptiker unter ihnen zögern und den Blick verschämt abwärts senken, denn es könnte ja etwas Frei.Wild zuschauen... so in etwa.

Etwas frühpunkende IRON MAIDEN runden das recht variable, fettsoundige Geschehen ab, was besonders bei den zahlreichen Twin-Guitars unüberhörbar ist – hört euch einfach mal "Alphatier" ... [Weiterlesen]

7 / 15 Punkten

Chris

Review: Broken Marble - Stabbing My Heart (Crossover - 10/15 Punkten)

Label: Yonah Records

Die oberflächlicher veranlagte Schreiber- und Fanschar dürfte den neuesten Output der sächsischen Anhalter BROKEN MARBLE sicherlich voreilig in die GUANO APES-Schublade stecken, doch das wäre zu einfach, falsch, ja blödsinnig – und es würde dem Quartett zu keiner Zeit gerecht werden, wenn sie diesen Stempel trüge. Daher empfinde ich es auch als etwas ungeschickt, dass sich die Band auf ihrer myspace-Seite selbst mit eben jener Band oder EXILIA, DIE HAPPY und dergleichen vergleicht.

Dagegen sprechen nämlich so einige Fakten. BROKEN MARBLE loten die Extreme viel weiter aus und hegen den Crossovergedanken deutlich intensiver. Von bretthartem, manchmal fast ... [Weiterlesen]

10 / 15 Punkten

Chris

Rezension: Kurai - Kurai

Erscheinungsjahr: 2009;
Wertung: 12/15 (Achim Breiling);

Rezension: Radio Noisz Ensemble - Yniverze

Erscheinungsjahr: 1982;
Wertung: 10/15 (Achim Breiling);

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