Label: Eigenproduktion/Just For Kicks
Musikfans, die „Songs“ erwarten, dürften sich mit JULIE SLICKs selbstbetiteltem Debüt etwas schwer tun, denn die vierzehn Stücke tönen meist wie eine angedeutete Jamsession, sprich, der Rahmen ist grob vorgegeben ansonsten komme, was wolle.
Dies resultiert manchmal in ausufernden instrumentalen Exkursen, in welchen das Zusammenwirken an erster Stelle steht, dann wieder tickt die 24-jährige Bassistin – oder einer ihrer zahlreichen namhaften Gastmusiker – komplett aus. Hierbei fällt auf, dass Frau Slick dem Bassspiel eines Tony Levin zu mittelalten KING CRIMSON-Zeiten sehr angetan zu sein scheint, ebenso scheint auch Robert Fripp einen hohen Stellenwert in ihrem Geschmacksspektrum zu ... [Weiterlesen]
10 / 15 Punkten
Chris P.