Label: Noizgate Records
Dieses Münsteraner Quartett gibt vor, durch seine „ethnischen Einflüsse, unter anderem aus Chile, Russland, Irland und Deutschland“, deutlich aus der Death-/Metalcore-Einheitsplörre herauszuragen. Nur frage ich mich, wieso DISPOSED TO MIRTH diese Elemente vor den Aufnahmen im Garten vergraben, unterm Sofa versteckt oder bei eBay versteigert haben.
Ein Großteil auf „The Value Of Diamonds“ ist leider genau die Standardkost geworden, die die vier offensichtlich ja eigentlich üüüberhaupt nicht fabrizieren wollten. Gewöhnliches, wenn auch imposantes Gefrickel, Geblaste, uninspirierte Breaks, vorhersehbare Lowspeed-Grooves, die genreüblichen Extremvocals, fertig – und das vier mal hintereinander. Ideenreichtum hört sich anders an. Tja, normalerweise sind ... [Weiterlesen]
Chris P.