Wolves In The Throne Room, jung, dynamisch und ganz ohne Corpsepaint spielt das Trio auf Two Hunters zeitlosen, epischen Black Metal der besonderen Art, die auch Neulinge auf den Geschmack bringen dürfte.
Dea Artio erschallt mit Waldgeräuschen, Vogelgezwitscher und sich steigernden Akkorden und Melodien, die den Ruhepol zum anstehenden Sturm darstellen sollen. Genau dieser bricht in dem anschließenden Vastness And Sorrow los.Nach guter alter Manier wird geschrien, gekreischt und eine Tremoloriff nach dem anderen in den Wäldern dieser Erde abgefeuert. Dies mag wüst klingen, ist es aber kaum. Eher gelingt der Band eine dichte, getragene Stimmung aufzubauen, die in den folgenden Songs aufrechterhalten wird.
Auf Cleansing dämpft eine gar liebliche Frauenstimme die vorangegangene Soundwand, um jedoch im Mittelpart aufgelöst zu werden.
Finaler, melodiöser Hohepunkt bildet I Will Lay Down My Bones Among The Rocks And Roots. Ein reiner Longtrack, der so ziemlich alles, was dieses Jahr bisher Songtechnisch auf die Beine gestellt wurde in den Schatten stellt. Schnelle Melodien, Gesang und stampfende Trommeln wechseln sich ab und erschaffen einzigartiges Klangbild, welches - viel zu kurz - langsam vergeht und in dem Rauschen der Wälder untergeht.
Two Hunters steht für innovativen Black Metal und eine junge Band, die neue Pfade beschreitet
9/10
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