Rezensionen

Review: Neal Morse - So Many Roads (Live In Europe) (Retro Progressive Rock)

Label: Radiant Records

Der Meister der ausladenden Opulenz ist zurück. Ein Triple-Set mit rund dreieinhalb Stunden Spielzeit – Live. Ein Vergnügen?
Obwohl NEAL MORSE-Konzerte tatsächlich so lange dauern können, bietet „So Many Roads“ eine Zusammenstellung mehrerer Auftritte in Deutschland und den Niederlanden. Das funktioniert immerhin so bruchlos, dass selbst der Zusammenschnitt aus Bochum UND Zaandam „Stranger In Your Soul/Bridge Across Forever“ nicht gestückelt wirkt. Zeigt natürlich ebenfalls, wie sehr MORSE und seine holländische Begleitband mittlerweile aufeinander eingespielt sind. Der Verzicht auf große Namen sollte zukünftig eigentlich auch im Studio nicht allzu schwer fallen.
Besonderes Lob an Jessica Koomen, deren volle und ... [Weiterlesen]

Jochen König

Review: Wheel - Wheel (Doom Metal - 12/15 Punkten)

Label: NSP/Eyes Like Snow

Es ist kein Folk, kein Hippie und auch kein Stoner-Rock, der sich hinter dem astro-esoterischen Jugendstil-Cover verbirgt. Doom Metal ist es, Doom Metal aus deutschen Landen. Der ist trotz Bands wie MIRROR OF DECEPTION, DAWN OF WINTER oder DOOMSHINE immer noch eine Seltenheit. Und jetzt also die ehemals unter dem Namen ETHEREAL SLEEP gegründeten WHEEL aus Dortmund, die mit ihrem Debüt auf Anhieb beeindrucken können und die Szene ab sofort bereichern werden.

Schon beim behutsamen Beginn mit "The Mills Of God" sticht als erstes und auffälligstes Merkmal der Band der Gesang von Arkadius Kurek hervor. Als wäre ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Lars Schuckar

Review: Jack Slater - Extinction Aftermath (Death Metal - 12/15 Punkten)

Label: Unundeux Records

Schon nach dem Erstkontakt mit dem Cover könnte man ins Grübeln kommen - JACK SLATER so ganz ohne Blutwurst? Man möge zurückdenken, denn genau damit hatten die Jungs auf den letzten drei Alben versucht, auf sich aufmerksam zu machen. Unnötig eigentlich, nebenbei bemerkt, unnötig, denn Musik spricht ja bekanntlich für sich. Man stecke nur mal – um einen Hinkebeinvergleich bildhaft zu machen – zwei Bands wie DEEDS OF FLESH und SANATORIUM in eine Schublade und sofort wird klar, da passt etwas nicht...

Aber zur Tat: „Extinction Aftermath“ ist rein musikalisch eine deutliche Entwicklung der JACK SLATER, wie ... [Weiterlesen]

12 / 15 Punkten

Oliver Schreyer

Review: Act Of Creation - Secret Memoirs Of A Forced Fate (Thrash- / Deathmetal - 11/15 Punkten)

Label: Eigenproduktion

Den hessischen Melodic-Deathern E 605 war nicht gerade eine lange Haltbarkeitsdauer beschert. Irgendwann 1997 brachte man mit „Brainscan“ eine EP heraus, 2002 dann das Debutalbum „Behind The Face“. Kurze Zeit später verlieren sich die Spuren in den Weiten des Internets.

Hauptverantwortlicher war ein gewisser Carsten Schluch, der sich nun mit seinem ehemaligen Bandmate Kai zusammengetan und ACT OF CREATION aus den Überresten von E 605 geborgen hat. Mit Freunden und Gästen hat man schließlich das „Debut“-Album „Secret Memoirs Of A Forced Fate“ aufgenommen, das nicht nur erstaunlich professionell produziert wurde, sondern auch um ein textliches Konzept einer ... [Weiterlesen]

11 / 15 Punkten

Benjamin Feiner

Review: Eisbrecher - Eiszeit (Single) (Electro Rock)

Label: AFM Records

Ein wenig überraschend ist es schon, dass Eisbrecher inzwischen bei AFM Records unter Vetrag stehen, ist das deutsche Label doch ansonsten eher für traditionelle Metalklänge bekannt. Zudem hat die Band um Sänger und Moderator Alexx Wesselsky ihr Following eher im Gothic-Bereich, was die Tatsache, dass man in diesem Jahr zum dritten Mal hintereinander (!) beim Szenefestival Amphi in Köln auftreten darf, belegt. Im April kommt das neue Album mit dem Titel "Eiszeit", als Appetithäppchen gibt es nun schon mal den Titeltrack als Single. Und man darf gespannt sein, ob Eisbrecher damit ähnlich gut durchstarten, wie derzeit UNHEILIG.

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Andreas Schulz

Review: Tarabas - Das neue Land (Melodic Death / Pagan Metal - 10/15 Punkten)

Label: TrollZorn

Auch wenn man ein gesundes Maß an Objektivität hat, so kommt es doch immer wieder vor, dass der erste Eindruck auf eine falsche Fährte führt und Vorurteile nährt. Bandname, Albumcover, Songtitel und vor allem die lange Spieldauer ließen mein Interesse an "Das neue Land", dem zweiten Album der Magdeburger Formation TARABAS, nicht unbedingt in die Höhe schnellen. Als es sich aber dann nicht mehr vermeiden ließ, sich ausführlich mit der Platte zu beschäftigen, entpuppte sie sich als unerwartet kurzweilig.

Bereits beim als Opener fungierenden Titeltrack ziehen die Vier alle Register: schwarzmetallisches Geblaste, akustische Passagen, ein hoher Hymnenfaktor, ... [Weiterlesen]

10 / 15 Punkten

Andreas Schulz

Review: Girlz In Trouble - Girlz In Trouble (Rock - 7/15 Punkten)

Label: Timezone Records

Nach großen nationalen Erfolgen in den Neunzigern wurde es sehr ruhig um die Rocker aus der Schweiz. Erst 2008 haben sich die vier wieder zusammengerafft und zeigen sich auf ihrem Acht-Song-Debütalbum um einiges erdiger und bodenständiger. Ja, Debüt, denn die damaligen Top Ten-Hits entsprangen nicht etwa Alben.

Cool und lässig abgehangen demonstrieren Sänger Tim und seine drei Buben ihre Zuneigung zum Rock der Siebziger und Achtziger und reichern ihn mit edlen Slides, Wah-Wahs und etwas Indie-Flair an. Der unpolierte, erdige Sound erklärt sich dadurch, dass sich GIRLZ IN TROUBLE erst gar kein großes Studio gesucht haben, und ... [Weiterlesen]

7 / 15 Punkten

Chris

Rezension: Maxwell's Demon - Diablo

Erscheinungsjahr: 2009;
Wertung: 12/15 (Nik Brückner);

Rezension: Kaipa - In the Wake of Evolution

Erscheinungsjahr: 2010;
Wertung: 9/15 (Fix Sadler);

Rezension: Jackie-O Motherfucker - Flags of the Sacred Harp

Erscheinungsjahr: 2005;
Wertung: 9/15 (Jochen Rindfrey);

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